Spicken 2.0

Ich möchte heute mal über etwas ganz anderes berichten. Ich habe mich heute Mittag an meine Schulzeit zurückerinnert und festgestellt, dass ich eigentlich ständig irgendwelche Mogelpakete mit mir rumschleppte. Bei jeder Arbeit und jeder Klausur hatte ich stets einen großen Spicker parat, der mir im Notfall schon so manche Arbeit gerettet hat. Zu meiner Zeit war spicken keine große Sache und fast jeder hat mal einen kleinen Spicker benutzt, um seine Noten auf unregelmäßige Weise zu verbessern. Vor allem vollgeschriebene Tische waren zu meiner Zeit sehr verbreitet, genauso wie vorgeschriebene Blöcke und beklebte Kugelschreiber. Das waren damals die beliebtesten Spickmethoden.

Heutzutage werden die Blöcke nicht vorher mit Informationen beschrieben, sondern mit der leichtesten Graustufe bedruckt, sodass man den Papieren kaum ansieht, dass sie schon beschriftet sind. Außerdem nutzen Jugendliche immer mehr das Handy zum spicken, denn auf den großen Bildschirmen von iPhone und Co. lassen sich nützliche Informationen ganz einfach über das Internet anschauen. Das erspart viel Schreibarbeit und macht das Spicken noch einfacher.

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